Drei Projekttage am 28. bis 30. November 2011

Schule mal anders ...


Alle Schülerinnen und Schüler der 5. bis einschließlich der 9. Klassen nahmen von Montag, dem 28.11.2011, bis Mittwoch, dem 30.11.2011, an verschiedenen Projekten zu den Themenbereichen "Gesundheit - Sucht - Bewegung" teil. Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen legten an diesen Tagen ihre EuroKom-Prüfungen ab.
In enger Absprache zwischen dem Schülerrat und den Lehrern wurden die Themenbereiche benannt. Für viele der angebotenen Projekte konnten außerschulische Projektleiterinnen und -leiter gewonnen werden. Der Freundes- und Förderkreis unterstützt hier die Realschule ideell und finanziell.
Frau Hagen und Frau Schacherer haben zusammen mit Schülern die Teilnehmer den gewählten Projekten zugeordnet und alle zusammen erlebten drei interessante Tage losgelöst vom "normalen" Unterrichtsgeschehen. Der Unterricht und die Aufgaben- und Lernförderung an den drei Nachmittagen entfielen.
Am Mittwoch fand von 9:55 bis 12:40 Uhr die Präsentation aller Projektgruppen in Anwesenheit unseres Elternbeiratsvorsitzenden und der Presse in der Aula statt.
Die Ergebnisse stellen wir hier vor.
In den allen Eltern und Freunden der Realschule zugehenden Mitteilungen im Dezember berichteten wir ausführlich über diese Projekttage.

1   "Jumpstyle"  
Auf dem Weg zur Sucht 
Handball 
Gesundheit und Krankheit in der Geschichte  
Physische und psychische Gesundheit - Klasse 6C  
Yoga  
Mädchen - Sucht - Junge  
Outdoor  
Iss dich fit!  
10  Kosmetik selbst gemacht 
11  Rettungsschwimmen  
12  Zumba  
13  An apple a day ... 
14  Theaterübungen  
15  Fitness- und Kalorienaufnahme  
16  Klettergarten 
17  Wege des Drogenhandels  
18   LE PARKOUR  
19  Alles Bio oder was?!  
20  Mixed Free Defence 
21  Streetdance  


Jumpstyle

... die etwas andere Art zu springen!
1. Tag: Am ersten Tag haben wir uns einen Kurzfilm angeschaut. Dann haben wir uns warm gemacht. Jetzt fingen wir an zu tanzen, als erstes lernten wir alle den Vor-jump. Dann lernten alle den Grundschritt, eine halbe und ganze Drehung. Wir mischten alle verschiedenen Schritte zusammen und tanzten sie. Am Ende der Stunden schauten wir nochmals einen Kurzfilm an.
2. Tag: Am Anfang machten wir ein Gruppenfoto, danach gingen wir alle Schritte noch einmal durch. Der Duo-Kick und der Hard-jump kamen neu dazu. Ein Kurzfilm stand auf dem Programm. Dann übten wir in kleinen Gruppen eine Choreografie ein.
3. Tag: Wir gingen wiederum alle Schritte durch. Anschließend übten und übten wir, bis wir alle die Choreografie konnten.
Die drei Tage waren zwar anstrengend, sie haben aber sehr viel Spaß gemacht! N. K.



Auf dem Weg zur Sucht

Viele Millionen Menschen in Deutschland leiden an verschiedenen Suchterkrankungen. Durch diese Erkrankungen wird die Lebensqualität, aber auch die Lebensdauer stark eingeschränkt.
Was ist eigentlich Sucht? Wie entsteht sie?
Wieso werde ich nach verschiedenen Stoffen, wie Nikotin, Alkohol, aber auch nach illegalen Drogen süchtig?
Was bewirken diese Drogen in mir?
Bin ich wirklich "besser drauf", wenn ich Alkohol getrunken oder eine Zigarette geraucht habe?
Welche gesundheitlichen Folgen bleiben?
Haben Suchtstoffe jeder Art nur Auswirkungen auf meine Gesundheit oder gibt es noch andere Auswirkungen auf mich und mein Leben?
Was sagen die Gesetze?

Die Beantwortung all dieser Fragen erfolgte in diesem Workshop mit POK Rolf Gebhart., Jugendsachbearbeiter beim Polizeirevier Titisee-Neustadt.
Die gelernten Antworten beeinflussen hoffentlich die Entscheidung, ob und wann jemand beginnt Suchtstoffe zu konsumieren.



Handball

Alle 18 Teilnehmer hatten ihre Erst- oder Zweitwahl getroffen und waren unheimlich motiviert, ihre Fähig- und Fertigkeiten im Handballspiel zu verbessern. Jeweils am Anfang stand Training in Wurfarten, Ballprellen, Dribbling, verschiedene Torwurfarten. Anschließend wurden im Spiel taktische Übungen wie Positionswechsel, Hineindrängen, Antäuschen von Torwürfen – dafür schnelles Abgeben - bis die beste Position für einen Torwurf erreicht war, durchgeführt. Nicht zu vergessen: Tempogegenstöße.Gegen Schluss des Projektes sahen die Spiele technisch und taktisch schon ziemlich professionell aus, was auch zeigt, dass alle mit Engagement dabei waren. Es hat Spaß gemacht!



Gesundheit und Krankheit in der Geschichte

Wir haben uns in den Projekttagen mit dem Thema: „Gesundheit und Krankheit in der Geschichte“ unter der Leitung von Herrn Dennhardt beschäftigt.
Am ersten Tag sammelten wir einige Themengebiete, die uns interessieren würden. Jeder bekam im Anschluss einen Zettel, auf welchen er notieren konnte, welches Thema ihn am meisten interessierte und wie er es sich vorstellen könnte, es zu präsentieren. Letztendlich würden vier Gruppen gefunden: die Pest, die Spanische Grippe, die Entwicklung der Medizin und die Medizin bei den nordamerikanischen Eingeborenen.
Am zweiten Tag arbeiteten wir an unseren Präsentationen. Wir sammelten Informationen und gestalteten unsere Plakate.
Am letzten Tag stellten wir uns gegenseitig unsere Präsentationen vor und überarbeiteten sie mit Hilfe von Feedbacks der anderen Projektteilnehmer.Alles in allem war es sehr spannend, über die unterschiedlichen Themen Details zu erfahren. Kurz darauf war unser großer Auftritt, alles hat geklappt und die Schüler der Realschule Löffingen sind noch etwas schlauer als zuvor. (S W, T W, S S, alle 8b)



Physische und psychische Gesundheit - Klasse 6C

Klassenprojekttage 6C
Die Klasse 6c nutzte die Projekttage an der RS Löffingen für ein Klassenprojekt zur Verbesserung der Klassengemeinschaft. Bis auf 1Kind nahmen alle daran teil.
Auf dem Programm standen „Die 3 Großen Menschenrechte“, Lob- und Wunschbriefe, Hinführung zum Salto, „Jumpstyle“, Tanztheater, Herstellen eines Obstsalates in Gruppen, Backen von Energiekeksen nach Hildegard von Bingen und viel Spaß!Alle Beteiligten waren sich zum Schluss einig, dass es 2 ½ abwechslungsreiche und spannende Tage waren, die sich für die Klassengemeinschaft auf alle Fälle gelohnt haben!



Yoga

Über den Sonnengruß zum Aufwärmen, hin zu weiteren Übungen wie Schulterstand, Pflug, Fisch, Vorwärtsbeuge, Schwalbe, Bogen, Drehsitz und Baum zur Endentspannung.
Dies gibt Energie und Kraft, Ruhe und Frieden, heilt Krankheiten, fördert die Beweglichkeit, stärkt die Wirbelsäule und erhöht die Konzentration.Jetzt sind wir alle entspannt! Ein herzliches Dankeschön an unsere Yogalehrerin Karin Gottwalt!



Mädchen - Sucht - Junge

Was ist das?
„Mädchen SUCHT Junge“ ist ein interaktives Lernprojekt für geschlechterspezifische Suchtprävention. Zielgruppe sind Jugendliche ab 13 Jahren in Schulen, Jungendzentren und anderen Einrichtungen.
Organisiert und finanziert wird das Projekt durch die Landratsämter und das Sozialministerium (=Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren) des Landes Baden-Württemberg.

In diesem Lernprojekt wurden die Themenbereiche Nikotin, Alkohol, BodyKult und PC@Co ausschließlich für Mädchen angeboten.

Interaktives Lernprojekt
Das Besondere an dem Projekt ist die Verbindung von aktueller Information und selbstreflexiven Erfahrungen mit Gleichaltrigen innerhalb eines Workshops. Im Vordergrund steht das Training von Lebenskompetenzen wie Umgang mit Gruppenzwang, Selbstwirksamkeit und sozialen Fähigkeiten. Die Jugendlichen arbeiten dabei interaktiv mit den Tafeln, Kärtchen und Magneten, üben sich in Rollenspielen und in Feedback geben.

Frau Claudia Matthaeas, Jugendreferentin der Stadt Löffingen und speziell für dieses Programm ausgebildete Trainerin, leitete diese Projektgruppe und organisierte die interaktive Ausstellung des Landratsamtes Breisgau-Hochschwarzwald für diese Projekttage.



Outdoor

Nach Einweisung in das Kartenlesen und die Benutzung des Kompasses suchten wir am 1. Tag in 2 Gruppen einen ca. 2,5km entfernten Punkt im Gelände mit Hilfe von karte und Kompass. Die Jüngeren unter uns suchten einen näher gelegenen Punkt. Dabei sahen wir ein Reh und einen Hasen.
Am 2. Tag war wieder Kartenlesen und Wandern angesagt, anfangs sogar im Nebel. Beide Gruppen lösten ihre Aufgaben toll. Später versuchten wir noch, mit dem nassen Holz an einer Grillstelle Feuer zu machen, was niemand schaffte, und so mussten wir die Würstle kalt essen. Es hat aber trotzdem viel Spaß gemacht.
Wer war mit Kompass und Karte nach Bachheim zur Wetterstation unterwegs und fand nicht hin?



Iss dich fit!

Die Ernährungspyramide zeigt die unterschiedlich großen Mengenverhältnisse der Lebensmittel, in welcher Menge sie für eine ausgewogene und gesunde Ernährung verzehrt werden sollten.In diesem Projekt haben wir Schüler
unsere Essgewohnheiten überprüft,
abwechslungsreiche Pausenbrot- und Rezept-Ideen gesammelt,
Wissenswertes über Obst u. Gemüse sowie „5 am Tag“ erfahren und
Früchtemüsli zubereitet.



Kosmetik selbst gemacht

Am Projekt „Kosmetik - selbst gemacht“ unter der Leitung von Frau Uhl nahmen 13 Schülerinnen aus den Klassen 5 bis 7 teil.
Die Schülerinnen lernten, wie man einfache Kosmetik selbst herstellen kann. Es wurden verschiedene Masken und Peelings für Gesicht und Hände hergestellt. Die Quarkmaske, das Handpeeling sowie der selbst hergestellte Lippenbalsam und das Badesalz zählten zu den Favoriten der Schülerinnen. „Uns hat Arbeit in der Gruppe viel Spaß gemacht und wir haben gelernt, wie man seinen Körper mit einfachen Mitteln pflegen kann“, so die Schülerinnen. Alle Rezepte und Anleitungen wurden in einem kleinen Kosmetikheft festgehalten. Am Mittwoch endeten die Projekttage mit einer Präsentation vor der ganzen Schule.
von M. F. und S. H.



Rettungsschwimmen

Tag 1: An unserem ersten Tag hat uns Hr. Bengelsdorf mit dem DLRG-Bus abgeholt und ins Hallenbad Dittishausen gefahren. Dort angekommen begannen wir mit Theorie (z. B. Gründung der DLRG, Arbeiten der DLRG, Baderegeln). Danach ging es ab ins Wasser zum „Stilschwimmen“. Als das einigermaßen klappte, gingen wir über zu den Tauchübungen. Am Ende fuhr Hr. Bengelsdorf uns in seinem Bus zurück zur Schule, damit wir an unserem zweiten Projekt teilnehmen konnten.

Tag 2: Auch am zweiten Tag wurden wir wieder abgeholt. Heute bekamen wir beigebracht, wie wir eine Person wiederbeleben und in die stabile Seitenlage bringen können. Danach übten wir Flossenschwimmen und als Abschluss spielten wir Wasserball. Es hat uns sehr viel Spaß gemacht, obwohl wir viel zu wenig Zeit hatten. Selbst die, die noch keine Erfahrung auf diesem Gebiet hatten, sammelten während der kurzen Zeit viele neue Eindrücke.



Zumba

Jeder hat schon davon gehört oder vielleicht auch nur mal Werbung im Fernsehen für diesen neuen Tanz-Fitnesstrend gesehen. Eben nur gehört, aber wir haben es ausprobiert und getanzt!
Frau Bianca Galvagno brachte uns Zumba in die Schule. Danke!



An apple a day ...

“An apple a day keeps the doctor away”

Wir haben uns darüber informiert, dass Äpfel auf vielseitige Weise der Gesundheit dienen.
Dabei haben wir gelernt, Äpfel unterschiedlich zu genießen als
frisch gepressten Saft (auch mit Möhren)
Apfeltee aus den getrockneten Schalen
Apfelmus mit Waffeln
Apfelmuffins
Apfelpfannkuchen
„Himmel und Hölle“ (mit Kartoffelbrei)
Apfelauflauf
Apfelchips (getrocknete Apfelringe)



Theaterübungen

Selbstbewusstsein durch Theater

Wir trainierten anhand von Theaterübungen, kleinen Improvisationen und Rollenspielen sich selbstbewusst zu fühlen und zu zeigen.

Wir arbeiteten vor allem an unserer Körpersprache und unserer Selbst- und Fremdwahrnehmung.

Dabei stellten wir unselbstbewusste Körpersprache der selbstbewussten gegenüber, auch übertriebenes Selbstbewusstsein probierten wir aus, was allen viel Spaß machte.



Fitness- und Kalorienaufnahme

Kalorienaufnahme – KalorienabbauWie lange und mit welchem Tempo muss ich joggen, um die Kalorien von 1,5 Liter Eistee zu verbrauchen. Solche und ähnliche Fragen stellten sich die Teilnehmer des Projekts. In Theorie und Praxis versuchte man dann die Aufgaben zu lösen. Die Praxisteile im Stadion und Kraftraum sowie als Höhepunkt im „Fitnessstudio an der B31“ bereiteten den Teilnehmern besonders viel Spaß.
Die Erkenntnis, dass man sich recht lange bewegen muss, um Kalorien, die man in kürzester Zeit in sich hinein gestopft hat, zu verbrauchen, erstaunte viele. Beispielsweise muss man etwa 70 Minuten bei mittlerem Tempo laufen, um die Kalorien einer ganzen Tafel Schokolade zu verbrennen.



Klettergarten

Klettern in Emmendingen
Nach einer längeren Zugfahrt kamen wir, 15 Schüler Frau Büchele und Frau von Holdt, in der Kletterhalle Emmendingen an.Wir erhielten eine Einführung in das Sicherungssystem und durften anschließend gruppenweise den Abenteuergarten erkunden und die unterschiedlichsten Aufgaben bewältigen. Im Team schafften wir es locker, auch mit vorgegebenen Handicaps (Arm oder Bein in Schlinge oder schneeblind mit Taucherbrille) die Wände zu erklimmen. Der Pendelsprung, gesichert ins Freie, hat uns allen besonders Spaß gemacht.
Die Schwierigkeitsstufen wurden immer größer und erforderten immer mehr Überwindung. Trotzdem traute sich jeder, teilweise auch mit verbundenen Augen, über die wackelige Hängebrücke oder auf die höchsten Sprossen der XXL-Strickleiter. Auch über den Wassergraben kamen wir ohne nass zu werden.
von U-S S, B H, V H



LE PARKOUR

Le Parkour ist eine Sportart zur schnellen und effizienten Fortbewegung ohne Hilfsmittel. Le Parkour ist die Freiheit und Motivation Bewegung in der Perfektion auszuleben. Dabei bewegt man sich mit Eleganz, effizient durch den städtischen und natürlichen Raum. Die Wege, die man nutzt, entspringen den eigenen Ideen, vorhandenen Möglichkeiten und dem eigenen Können. Le Parkour setzt Kreativität voraus und sucht sein Ziel in der Perfektion und wird auch als Kunst gesehen.Wir versuchten diese Ideen nicht in der Stadt, sondern in nachgebauten Hindernissen in der Sporthalle umzusetzen. Hierbei gingen wir unter Leitung von Herrn Eckerle sehr behutsam, konzentriert und beherrscht vor. Teilweise haben wir uns zu Anfang kaum vorstellen können, ein Hindernis zu überwinden. Doch wir haben es geschafft!
vgl. http://www.parkour-germany.net



Alles Bio oder was?!

Eine Gruppe aus 11 Schülern der Klassen 6, 7 und 9 erkundeten den Bioland-Bauernhof Kirnerhof in Neustadt-Rudenberg. Bei einer Führung auf dem Hof erhielten sie Einblicke in Betriebsabläufe wie die Kuhhaltung und das Melkverfahren.Am zweiten Tag erarbeiteten die Schüler den Unterschied zwischen konventioneller und biologischer Landwirtschaft. Im Anschluss besuchten sie unter diversen Fragestellungen die Bio-Ecke in Löffingen. Preisvergleiche und Geschmackstests standen auf dem Programm.



Mixed Free Defence

Herr Knöbel und sein Partner Herr Reich brachten uns verschiedene Techniken bei, wie wir uns bei tätlichen Angriffen schützen können, ohne sich selbst oder den Angreifer zu stark zu verletzen.
Trotz aller Griffe, Tricks und Kniffe gilt zuvorderst der Gebrauch der Sprache: Stopp, Sprechen, Reden und sich nicht auf Tätlichkeiten einlassen. Aber falls dies alles mal nicht hilft und der Andere …..



Streetdance

Mal raus aus der Schule, rein in ein Tanzstudio und loslegen. Das war das Motto für diesen Workshop unter Leitung von Frau Nadine Fuß.Hip Hop, Locking, Newstyle, Popping, Streetstyle – dies alles gehört dazu. Es war fantastisch und auch ganz schön anstrengend die verschiedenen Choreografien, Schritte, Bewegungen in der richtigen Abfolge und Kombination entstehen zu lassen und durchzuführen. Und zudem musste es auch noch auf den Rhythmus der vorgegebenen Musik passen! Unsere mittlerweile bis Berlin bekannte „Tanzlehrerin“ half uns da bestens.