10A - 10B - 10C

Erster Teil der Prüfung absolviert


Alle Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen haben ihre EuroKom-Prüfung Ende November abgelegt. Die dort erreichte Note fließt mit 25% in die Abschlussnote Englsch ein. Schöne Themen und interessante Vorträge konnten die prüfenden Englischlehrer hören, sehen und miterleben.
Schauen Sie selbst.



Excellent - what else?


Sonntag

Früh am Morgen des 8. Mai 2011 - einem Sonntag – begann unsere Studienfahrt nach England mit etwas Verspätung um 5:30Uhr. Die Fahrt ging über Freiburg und Karlsruhe nach Frankreich, dann nach Luxemburg und Belgien und später wieder nach Frankreich, wo wir in Calais auf die Fähre gingen.

Nach einer fast zweistündigen Überfahrt waren wir in England. Doch unser Ziel war noch nicht erreicht, es lagen noch circa drei Stunden Fahrt vor uns bis nach Hastings an der Südküste. In Hastings angekommen wurden wir von unseren Gastfamilien um 8pm empfangen. Nach einem Abendessen bei unseren Gastfamilien ging es auch schon ins Bett.

Montag

Mit dem Zug fuhren wir nach Rye, einem mittelalterlichen Städtchen, das früher direkt am Meer lag. Mit Hilfe einer Lightshow wurde uns der Grundriss erklärt. Anschließend erkundeten wir Rye auf eigene Faust uns schlossen den Besuch mit dem berühmten Cream Tea ab.

Abends trafen sich manche am Strand und genossen dort die Atmosphäre am Meer.

Dienstag

An unseren dritten Tag in England machten wir einen ganztägigen Ausflug nach London. Wir mussten alle eine Stunde früher aufstehen als sonst und trafen uns, mit doppeltem Lunchpaket im Rucksack, an der Bushaltestelle. Von dort ging es mit guter Technomusik von Jürgen (das war unser allseits gutgelaunter Busfahrer) auf nach Greenwich, einem Stadtteil von London. Hier besuchten wir das Maritime Museum, das etwas langweilig war und den Nullmeridian, auf dem die meisten ein Erinnerungsfoto machen ließen.

Danach fuhren wir mit einem Boot die Themse entlang, vorbei an der amerikanischen Botschaft und faszinierenden Bauwerken, sowie unter der Tower Bridge hindurch zum Big Ben. Von dort aus machten wir uns auf den Weg zum Buckingham Palace, dabei passierten wir die gut besuchte Westminster Abbey und gingen dort kurz in eine kleine Kapelle. Als wir endlich am Buckingham Palace ankamen, hatten wir die Möglichkeit Fotos von diesem alten und beeindruckenden Gebäude und seinen ulkigen Bewachern, den Guards, zu schießen. Nachdem alle genügend Fotos geschossen hatten, liefen wir weiter um mit derTube – der U-Bahn - zum Natural History Museum zu fahren. Dieses riesige Museum war sehr faszinierend und hatte tolle Ausstellungsstücke, aber es war etwas zu unübersichtlich, so dass man nicht so viel von dem einstündigen Besuch hatte. Da wir nun Freizeit hatten, fuhren die meisten von uns mit der U-Bahn zum Piccadilly Circus, um dort den Mc Donalds und die Souvenirshops zu besuchen. Als wir dann nach einer erneuten U-Bahn Fahrt wieder alle im Bus saßen, waren wir schon etwas froh, aber auch traurig, dass der schöne aber auch anstrengende Tag nun vorbei war.

Mittwoch

An diesem Mittwoch waren viele von und bereits um 7. 30 Uhr auf den Beinen und stärkten sich bei einem typisch englischen Frühstück für den Tag. Gegen 8.30 Uhr sammelte unser Busfahrer Jürgen uns an verschiedenen Haltestellen auf und fuhr aus Hastings heraus. Nach kurzer Zeit kam eine Durchsage: „Wenn ihr jetzt links rüber schaut, seht ihr dort hinten im Feld den ‚Long Man`“. Vom Bus aus konnte man in weiter Entfernung eine Menschengestalt in einem großen Feld erkennen. Die Umrisse dieser Menschengestalt werden von Bauern freigehalten, so dass sie nicht zuwachsen. Eigentlich war geplant, dass wir zum `Long Man’ hinwandern, doch die Lehrer waren einsichtig und erkannten, dass es zu weit war.
Der Höhepunkt des Tages war die Klippenwanderung. Hierzu brachte uns der Bus nach Beachy Head. Als wir den Bus verließen, kam uns erstmal ein gewaltiger Windstoß entgegen. Viele trampelten die angebrachte Treppe hinunter und liefen auf dem matschigen Untergrund zum Meer, an den grünen Algen störte sich niemand von uns. Von unten konnte man gut die ‚Seven sisters’ erkennen. Die Felslandschaft trägt den Namen, da dort sieben Felsvorsprünge besonders nah beieinander liegen.
Gegen 11 Uhr starteten wir zu unserer 4km –Wanderung. Keiner von uns meckerte, da die herrliche Landschaft uns glatt vergessen ließ, dass es ja eine „öde Wanderung“ war. Das Wetter mit Sonnenschein und blauem Himmel zeigte sich auch von seiner schönsten Seite. Besonders schön war der Kontrast zwischen dem blau-funkelnden Meer, den weißen Felsen, dem grünem Gras und dem roten Leuchtturm. Das weiche Gras verlockte viele von uns barfuß zu laufen.
Bei einem Felsvorsprung wagten wir uns sogar bis an den Abgrund vor und genossen den Blick in die Tiefe - Wahnsinn! Doch leider zieht dieser tolle Ort nicht nur Touristen wie uns an, sondern auch Selbstmörder. Vereinzelt sah man Kreuze zu ihrem Gedenken.
Nach einer kurzen Vesperpause verließen wir die Klippen und wurden mit dem Bus zurück mach Hastings gebracht. Dort hatten wir noch etwas Zeit, die Einkaufspassagen unsicher zu machen, bevor wir dann in unsere Gastfamilien zurückkehrten.

Donnerstag

Zum zweiten Mal besuchten wir die Metropole London. Unser Ziel war zunächst der weltberühmte Tower, den wir alle gemeinsam besichtigten. Anschließend nahmen sich einzelne Gruppen verschiedene Ziele vor: Madame Toussauds, Trafalgar Square, Piccadilly Circus, Modern Tate , Hyde Park oder London Eye.

Freitag

Am Freitag stand uns eine sehr lange Rückfahrt bevor, so dass wir erst gegen halb zwei Uhr in der Nacht in Löffingen ankamen und von den Eltern in Empfang genommen wurden.